Über mich

Ich heiße Nici und bin 24 Jahre alt. Im April 2017 wurde ich mit dem Asperger Syndrom diagnostiziert. Zu der Zeit hatte ich schon seit Jahren psychische Probleme, aber niemand kam jemals auf die Idee, dass ich auch Autismus haben könnte.

Mit 15 haben meine Probleme angefangen. Nach ein paar Jahren habe ich mich das erste Mal selbst verletzt und habe eine Verdachtsdiagnose für eine beginnende Persönlichkeitsstörung (Borderline) bekommen. Ungefähr zu der gleichen Zeit habe ich auch eine Essstörung entwickelt.

Umzug nach Dänemark

Mit 19 bin ich nach Dänemark gezogen und dort wohne ich immer noch. Ich war immer zufrieden damit in Dänemark zu wohnen und es hat mir schon immer gefallen, aber nach einem Jahr in Dänemark habe ich dann auch noch eine Depression bekommen. Mittlerweile denke ich, dass ich die Depression bekommen habe, weil ich nicht wusste, dass ich Asperger habe und deswegen auch nicht wusste, wie ich am besten auf mich und meine Energie aufpassen sollte.

Mein erstes Studium

Es macht mir Spaß zu fotografieren

2015 habe ich ein Studium in Dänemark angefangen. Ich bin mit dem ersten Jahr fertig geworden. Nach ein paar Monaten in meinem dritten Semester wurde ich dann aber krankgeschrieben, weil es mir zu viel wurde. Eigentlich hätte ich im Sommer danach wieder anfangen sollen zu studieren, aber ich habe mich dazu entschieden mein Studium abzubrechen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon meine Asperger Diagnose und ich konnte merken, dass das Studium einfach nicht das Passende für jemanden mit Autismus war. Es ging um Design, Innovation und Kreativität und war somit einfach nicht strukturiert genug für mich.

Wechsel zu einem neuen Studium

Seit Februar 2018 studiere ich jetzt Informatik. Das ist an einer FH, die direkt bei mir in der Nähe ist. Wir sind eine sehr kleine Klasse, haben nur wenige Lehrer und der Studiengang an sich passt auch einfach viel besser zu mir. Ich bin also sehr zufrieden.

Meine Freizeit

In meiner Freizeit programmiere ich mittlerweile recht viel, ich treffe mich gerne mit Freunden und ich verbringe auch viel Zeit einfach damit nach der Uni zu entspannen. Einmal in der Woche bin ich auch in einer Autismus Gruppe, in der ich ganz viele andere mit Autismus kennengelernt habe.